Jedes Jahr zur Weihnachtszeit zieht es Millionen Deutsche in die Baumärkte und an die Verkaufsstände. 2024 waren es fast 25 Millionen Tannen und Fichten, die als festlicher Mittelpunkt in Wohnzimmern standen. Etwa 90 Prozent dieser Bäume stammen aus Monokulturen mit intensivem Pestizid- und Düngereinsatz (Quelle: BUND).
Was dabei selten jemand ausrechnet: Was kostet dieser jährliche Kauf eigentlich über die Jahre? Und wie schneidet ein Weihnachtsbaum aus Holz dagegen ab, wenn man beides nebeneinanderlegt?

Die Rechnung mit der Tanne
2024 lag der Preis für eine Nordmanntanne bei rund 22 bis 30 Euro pro Meter. Bei einer durchschnittlichen Höhe von 175 Zentimetern ergibt das etwa 46 Euro pro Jahr.
Über 15 Jahre summiert sich das auf knapp 700 Euro. Vorausgesetzt, die Preise bleiben stabil, was sie erfahrungsgemäß nicht tun. Dazu kommen die Fahrten zum Verkaufsstand und die Entsorgung.
Die Rechnung mit dem Holzbaum
Ein 175 Zentimeter großer Holzweihnachtsbaum von Baumkrone kostet einmalig gut 200 Euro. Danach fällt nichts mehr an: kein Neukauf, keine Fahrt, keine Entsorgung.
Über denselben Zeitraum gerechnet stehen also rund 700 Euro gegen gut 200 Euro. Der Unterschied liegt bei annähernd 500 Euro. Und ab der fünften Saison hat sich die Anschaffung bereits gerechnet.
Und die CO₂-Bilanz?
Ein echter Weihnachtsbaum setzt bei der Entsorgung auf der Deponie rund 16 Kilogramm CO₂ frei, beim fachgerechten Verbrennen etwa 3,5 Kilogramm (Quelle: Geo.de).
Ein Holzbaum verursacht seine Emissionen einmalig bei der Fertigung und am Ende seiner Nutzung. Verteilt man diesen Betrag rechnerisch auf 15 Jahre Nutzungsdauer, kommt man auf einen Bruchteil dessen, was der jährliche Neukauf verursacht.
Diese Rechnung hängt allerdings vollständig an der Nutzungsdauer. Wer den Holzbaum nach drei Jahren aussortiert, hat nichts gewonnen. Der Vorteil entsteht erst durch das lange Behalten, und das gilt genauso für Kunststoffbäume.
Was du für das Geld bekommst
Baumkrone fertigt in einer Manufaktur in Nieder-Olm bei Mainz. Zur Wahl stehen drei Größen (135, 175 und 215 Zentimeter) in jeweils zwei Ausführungen: unbehandelte Fichte natur oder braun-grau gebeizt. Das Holz beziehen wir mit PEFC-Zertifizierung.
„Unsere Holzbäume sind eine echte Alternative zum traditionellen Weihnachtsbaum. Sie verbinden Design und Langlebigkeit“, sagt Karsten Krone, Gründer der Holzmanufaktur.
Der Aufbau dauert wenige Minuten. Die Segmente werden zusammengeschraubt, die Ablagen eingesteckt. Nach dem Fest liegt der Baum flach zusammengelegt im Regal.
Der Baum als Adventskalender
Schmücken lässt er sich wie jeder andere: Kugeln, Anhänger, Lichterketten. Dazu kommen die Steckablagen, auf denen kleine Geschenke oder Figuren stehen können. An einer Tanne würde all das herunterhängen.
Mit zusätzlich erhältlichen Jutesäckchen lässt sich der Baum den ganzen Dezember über als Adventskalender nutzen.
Unterm Strich
Wer jedes Jahr eine Tanne kauft, zahlt über 15 Jahre rund das Dreifache dessen, was ein Holzbaum einmalig kostet. Ob das den Ausschlag gibt, hängt davon ab, wie wichtig einem Duft und Tradition sind. Diese Frage beantwortet die Rechnung nicht.
Welche Varianten es sonst noch gibt, steht in unserem Überblick zu Weihnachtsbaum-Alternativen. Und welche Größe in dein Zimmer passt, klärt der Größen-Guide.
Zum Baum selbst: Produktseite mit Raumvorschau.



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